Ein echtes oleofactum Thema: Zitronen-Verveine – Ein Eisenkraut ist Mittelpunkt der Familie
Als Diplomatenpflanze belebt die Zitronen-Verveine im Öl der Sonnenblume einen Mythos und erzeugt gute Stimmung, Sympathie und gelungene Resultate
Verveine, auch Eisenkraut genannt, bezeichnet eine Großfamilie mit über 60 Arten. Sonnenblume und Verveine haben eine 4000-jährige Geschichte mit einer gemeinsamen Herkunft. Ihr Ursprung liegt in den Anden, einem der größten Zentren der biologischen Vielfalt der Erde. Im Oleofactum beginnt mit der Vereinigung der Beiden Zukunft durch Aufklärung:
Verveine hat viele Namen und wird auch Eisenkraut genannt
Die Blüten der Verveine werden von Bienen bestäubt, aber auch ihre Selbstbestäubung ist erfolgreich. Das hat ihre Verbreitung gefördert und offenbart ihre Anpassung durch Vielfalt.
Schon in frühesten Zeiten wird das Eisenkraut kultisch genutzt. In den verschiedenen südamerikanischen, indianischen, indogermanischen, und antiken Mythologien erlangt die Verveine zeremonielle Bedeutungen. Als Kulturbegleiter werden der Verveine und ihren Arten Kräfte zugeschrieben.
Die Namen, Eisen-, Hexen-, Sagen-, Venus-, Heiligen-, Druiden-, Diplomaten-, Wunsch- oder Wundkraut spiegeln Rituale und erinnern an mittelalterlichen Hokuspokus, wie er im Begriff ‚Pharmazie‘, griechisch ‚Phármakon‘ auf Deutsch, ‚Zaubermittel‘, auch zum Ausdruck kommt.
Ob das Eisenkraut der einen oder anderen Art bei Ritualen unserer Vorfahren für den Liebeszauber in Gebrauch war oder konkrete Eigenschaften wie antibakterielle, schleimlösende und heilende Wirkung besitzt, liegt heute in der Deutungshoheit der Pharmazie. D.h. ob’s hilft oder nicht darf ich nicht sagen, was ich aber sagen darf ist, dass sehr viel im Kopf beginnt. Und dort, im Kopf, wirken die ätherischen Öle der Zitronenverveine als befreiende Neuro-Transmitter.
Ihre medizinische Wirksamkeit will sich in den Laboren der Pharmaindustrie wegen fehlender Rentabilität leider nicht erschließen. Dennoch findet das Eisenkraut in medizinischen Kombinationspräparaten, wie z. B. u. a. im Sinupret, einen Platz. So wird Sinupret von Medizinern aller Couleur wegen seiner Wirksamkeit bei akuten und chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen als Volksmedizin empfohlen.
Der Duft der Verveine Aloysia Citrodora, auf Deutsch Zitronen-Verveine, weckt immer Neugier, weil ihr anmutender Duft zum tiefen Atem holen einlädt, entspannt gespannt macht und alle Sinnen weckt. Sie gedeiht hier in der Ortenau prächtig als eine mit ätherischen Ölen gesegnete Duft-, Aroma und Gesundheit spendende Pflanze. Ihre wertvollen ätherischen Öle sind in den Blättern gespeichert und finden durch das gemeinsame Verölen der Sonnenblumenkernen mit dem ganzen Blatt aus der von Dr. Gabriele Stoll kultivierten „Gourveine“ (www.Gourveine.org) im Sonnenblumenöl einen angemessenen Speicher als Medium.
Es ist die Hochzeit der Verveine Aloysia Citrodora mit der Sonnenblume,- eine glückstrahlende Vereinigung von geerdeten Energien und leicht flüchtigen „Bio-Transmittern“, die einem jedem Gesicht ein breites Lächeln bescheren…
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