Start Fettforschung und Gesundheit
Industrielle Nahrungsmittel
Offener Brief an die Stiftung Warentest Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Bitzer   
Stiftung Warentest
Redaktion Essen und Trinken
Lützowplatz 11 – 13
10785 Berlin

Offenburg, den 07.10. 2009

 

Verrapst und zugenäht...
Rapsöl -Test Heft 11/09

 

Sehr geehrte Damen und Herren ,

 

Ich nehme Bezug auf Ihren Rapsöltest, dessen Veröffentlichung Sie für das November-Heft (11/09) ankündigen.

Seit über 40 Jahren beschäftige ich mich mit handwerklich gewonnenen pflanzlichen Speiseölen. Durch Einheirat in eine historisch produzierende Ölmühle wurde dies zum Thema meines Lebens. Meinen Beruf als Sonderschullehrer gab ich schließlich 2004 auf und gründete das oleofactum, die Offenburger Ölmühle.

Mit der Wiederbelebung ursprünglich handwerklicher Ölmüllertradition verwirkliche ich ein Qualitätskonzept, das mit mehreren Alleinstellungsmerkmalen gekennzeichnet ist. Die wichtigsten sind:

1.Bio-Speise-Frischöl bedeutet Bedarfs- und Ölsaaten -orientiertes Pressmanagement. Keine Tank- und Lagerhaltung und keinen konventionellen Wiederverkauf; stattdessen Sammelbestellung und Direktvertrieb

2.Kleinstpressen unter Sauerstoffabschluß

3.Gläserne Produktion.

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Warum Fettforschung und Gesundheit schlecht zusammenpassen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Bitzer   

Die Fettforschung gehört zu den jüngeren Disziplinen der Ernährungswissenschaft. Ihre exponierten Vertreter sind Lobbyisten der Nahrungsmittelindustrie. Die Fettforschung ist die Basis der Nahrungsmittelindustrie, die für ihre Produkte die Phospholipide benötigt. Es sind dies die allgegenwärtigen auch sogenannten Phosphatide: beispielsweise Emulgatoren u.a. das Lezithin. Diese Stoffe werden auch bei der industriellen Speiseölgewinnung – der Raffination – gewonnen. Ohne diese fragwürdigen Nahrungszusatzstoffe kann die Nahrungsmittelindustrie nicht produzieren.

Phosphatide sind Fettkörper mit einem Schmelzpunkt von 71 °C . Sie lassen sich in den Körperausscheidungen nicht nachweisen. Sobald diese wichtigen Fettbegleitstoffe aus dem Fettverbund ausgefällt sind, kann der menschliche

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Die Rapsölkampagne Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Bitzer   

Seit Ende des Millenniums findet alljährlich ein „Rapsblütenfest“ statt, es wird eine „Rapskönigin“ gekürt: Raps wird mit unglaublichem Propaganda-Aufwand so positiv wie irgend möglich emotional besetzt. Diese Hochglanz-Rapsöl-Kampagne dient – wie keine andere Öl-Kampagne vorher (erst Soja, dann Distel) – den Interessen der Großindustrie (Nahrungsmittel-, Pharma-, Mineralöl- und Chemieindustrie).

Beispielsweise handelt es sich bei den für die Landwirtschaft verfügbaren Rapssorten ausschließlich um Hybrid- und Linienzüchtungen. Diese Rapssorten wachsen nur mit einem immensen Einsatz von chemischen Dünge- und Spritzmitteln. Das heißt, es wird mehr Energie eingesetzt als der Raps an Energie liefert. Schlimmer noch der eingesetzte Dünger wird im Boden zu Ozon schädigendem Lachgas umgewandelt. Die Klimabilanz ist extrem negativ,

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