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Naturbelassenes Bio Speise-Frischöl aus keimfähigen Saaten, Kernen und Nüssen gepresst |
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Geschrieben von: Walter Bitzer
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Pflanzliches Speiseöl ist zusammen mit Wasser das wichtigste Lebensmittel. Pflanzenöle enthalten Grundstoffe, ohne die es kein Leben gäbe: Phospholipide und essentielle Fettsäuren. Sie spielen in allen Zell-, Organ- und Lebensfunktionen eine fundamentale Rolle. Sie bilden Steuerelemente unseres Verhaltens und Befindens und sind der „Bio-Kraftstoff“ unter den Nährstoffen. Neben der Funktion als Energielieferant für die Muskeln dienen sie auch als Träger lebenswichtiger Begleitstoffe, der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K. Nur in Gegenwart einer gewissen Fettmenge können diese lebenswichtigen Vitamine in den Stoffwechsel aufgenommen werden.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden essentielle Fettsäuren genannt, weil diese für den Körper lebensnotwendig sind und in unserem Organismus nicht gebildet werden können. Sie halten unsere Atemfunktion aufrecht und sorgen dafür, dass Haut und Schleimhäute ihre komplexen Aufgaben erfüllen können und uns z.B. vor dem Austrocknen schützen. Die wasserlöslichen Phospholipide – am bekanntesten das Lecithin – sind ebenso wie die Fettsäuren ein unentbehrlicher Zellbestandteil. Sie halten das Gleichgewicht der Nervenzellen aufrecht und erfüllen Funktionen in den Blutbildungszentren und beim Aufbau des Zellkerneiweißes. |
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Verbrauchertäuschung |
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Geschrieben von: Walter Bitzer
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Das auf dem Ölmarkt herrschende Überangebot und der Preiskampf führen dazu, dass die Verbraucher zunehmend in die Irre geführt werden. In vielen Fällen kann man arglistige Verbrauchertäuschung unterstellen, wenn Marketingstrategen mit den folgenden Begriffen werben: Kaltgepresste Öle gibt es nicht, denn: Ohne Wärme fließt kein Öl. Öle können bis 160 °C als kaltgepresst deklariert werden. Theoretisch sogar bis 190 °C, weil „kaltgepresst“ kein gesetzlich geregelter Begriff ist. Gesetzlich fixierte Regeln gibt es nur für die Heißpressung. Sie beginnt ab 190 °C. Bei allen gängigen, so genannten Kaltpressverfahren mit Ölmühlen einer Kapazität über 5 kg/h werden die empfindlichen Fettsäuren durch Reibungshitze oder Vorbehandlung der Ölsaaten oder Filtertechniken deformiert, geschädigt oder in giftige Transfettsäuren umgewandelt. |
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Öl und Ölmüllerei – gestern und heute |
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Geschrieben von: Walter Bitzer
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Bis zum Beginn der großtechnischen Speiseölgewinnung durch Raffination 1933 hatte jedes Dorf wenigstens eine Ölmühle. Dort holte man sich das Öl für den Bedarf von zwei Wochen, da Saat- Nuss- und Kernöle im Gegensatz zu Fruchtölen nur kurze Zeit halten. Bis Ende des 15. Jhs. gewannen die Bauern das Öl durch Schlagen oder Stampfen der Ölsaat. Der Begriff „kalt geschlagen“ aus dem fälschlicherweise „kalt gepresst“ wurde, hat hier seine Wurzeln.
Ab dem 16. Jh. setzten sich Spindelpressen durch, der Beruf des Ölmüllers wurde zunftmäßiges Handwerk. Mit den hydraulischen Stempelpressen zog die Industrialisierung in das Handwerk ein. Die Zahl der Ölmühlen nahm ab. Ende des 19. Jhs. hielten Heißpressen und kleinere Raffinationsanlagen zur chemischen Ölgewinnung in Ölmühlen Einzug. Die Ölversorgung blieb trotzdem noch regional.
Das chemisch gewonnene Raffinations-Öl stieß nicht nur auf Zuspruch: Dem Raffinat fehle es an „Geist, Wesen und
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