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Die Schöpfungsenergien ursprünglicher Öle Drucken E-Mail
Geschrieben von: oleofactum Redaktion   


Walter Bitzer und sein oleofactum in Offenburg wurden mit dem Werkbundlabel 2008 ausgezeichnet. "Erwarten Sie bitte nicht, dass ich Ihnen jetzt Öl verkaufe...", begann Walter Bitzer anläßlich der Preisverleihung im Hubert-Burda-Media-Tower in Offenburger seinen kurzen Vortrag über das Speiseöl, eines der wichtigsten Lebens-mittel für den Menschen. Seine auf Handwerk und Qualität gerichteten Gedanken lösten allseitiges Interesse und Staunen aus. Ganz im Sinne des Werkbundes bilden Leben und Arbeiten für ihn einen Zusammenhang, der seinen hohen Qualitätsanspruch an die von ihm hergesellten Bio Speise-Frischöle verständlich macht. Seine kurze Ansprache erklärt, worum es ihm persönlich mit oleofactum geht.

 

Erwarten Sie bitte nicht, dass ich Ihnen jetzt Öl verkaufe. Irgendwann später vielleicht, wenn Sie mögen.

Ich will vielmehr versuchen, mein Handwerk in der Tradition des Werkbundes zu reflektieren und nutze die Stunde der Wertschätzung gerne auch zur Wertsetzung des mit Wasser zusammen wichtigsten Lebensmittels: dem Öl. Denn Öl ist nichts anderes als Wasser plus Sonnenenergie plus Kohlendioxid – Sie alle kennen die Photosynthese. Wir verstoffwechseln Öl wieder zu Wasser und daher können wir mit Öl auch in der Wüste überleben.

Der Deutsche Werkbund wurde vor 101 Jahren gegründet. Er hat seine Wurzeln im Handwerk. Sein Ziel war es, das Handwerk qualitativ zu intensivieren.

Und den beinharten  Wettbewerbs-Bedingungen wollte das Handwerk  durch Qualitätsarbeit standhalten.

In der Mitte der 20iger Jahre wechselt die Priorität in der Handwerks-Arbeit: die Industrie rückt an die erste Stelle.

Aber das Handwerk – obwohl in der Fläche hinweggefegt – überlebt bis heute in 3 Bereichen.

  1. Es führt Reparaturen aus.
  2. Es macht Erfindungen und entwickelt Prototypen für die Industrie.
  3. Handwerk unterschiedlicher Art nistet sich in Nischen ein: auf hohem intelligentem Niveau mit erstklassigen Produkten.
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Ein veritables Erlebnis und ein bundesweit einmaliges Konzept Drucken E-Mail
Geschrieben von: oleofactum Redaktion   

 

Anläßlich der Verleihung des Werkbundlabels 2008 an Walter Bitzer hielt Michael Andritzky die Laudatio, die wir im Wortlaut wiedergeben:

Walter Bitzer ist „Ölmüller“ in alter Tradition. Wer kennt diese Berufsbezeichnung eigentlich heute noch?

Er führt einen einsamen Kampf gegen die Industrialisierung der Fettversorgung und die Minderung von Qualität durch ölgnadenlosen Preiskampf sowie die Defizite des Verbraucherbewusstseins.

Wer weiß eigentlich noch etwas von der ernährungsphysiologischen Bedeutung einer gesunden Fettversorgung, wenn er bei Aldi ins Regal greift? (Defizit an „Ölbewusstsein“)

Sein bundesweit einmaliges Konzept, das er im Oleofactum in Offenburg praktiziert, ist die Produktion und der Vertrieb von frisch gepressten Bio-Speiseölen.

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